Gestrauchelt, aber nicht gefallen

Der erste Ligaspieltag

Ein Bericht von Michael Lewicki

Der Saisonstart in die Hessenliga war für den 1. FPC eher durchwachsen. Die neuformierte Première Equipe, um Mannschaftsführer Achim Brach konnte den Erwartungen nicht gerecht werden. Ein schwieriges Auftaktlos mit dem Meisterschaftsfavoriten Wiesbaden kam erschwerend hinzu. Durch die Mixte-Regelung entstanden zwangsläufig neue Formationen, welche die sehr eingespielte Mannschaft möglicherweise schwächte. Letztlich war es wahrscheinlich doch eher die mangelende Wettkampfhärte, welche deutlich unter- oder überschätzt wurde. Die positive Überraschung des Spieltages war das „blinde Verständnis“ der neuen Formation Michaela Röhrs und Wolfgang Klier, die beide Partien gewann. Mit Friedrich Sittmann fehlte außerdem ein wichtiges Glied in der Spielerkette. So belegte man mit zwei deutlichen Niederlagen den enttäuschenden letzten Platz. Man weiß allerdings, dass die Truppe gewohnt eher holprig in die bisherigen Spielzeiten gestartet ist und später allemal um den Titel mitgekämpft hat. So bleibt natürlich die Hoffnung, dass an den kommenden beiden Ligatagen eine gute Ausgangsposition für den Endspurt geschaffen wird. Auf, Jungs und Mädels, jetzt erst recht!

Die zweite Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann beide Begegnungen. Die Gegner von der Disbu Rüsselheim und die SSG Bensheim ergaben sich Ihrem Schicksal zum Teil ohne große Gegenwehr. Teamleiter Peter Henrici war mit dem Gesamtergebnis zufrieden und hofft auf ähnliche Resultate am kommenden Spieltag. Das Team ist derzeit noch in der Rolle des Jägers, auf dem zweiten Platz hinter der PSG aus Rüsselsheim. Das erkorene Ziel ist es den Rekord aus dem Aufstiegsjahr 2008 zu verbessern.

Frederick Zollfrank, Michael Noack, Michael Plamp vom Team 1. FPC 2

Außerdem lodert auch ewig das Feuer des Derbys gegen den Stadtrivalen. Hier muss das Ergebnis aus der letzten Saison wieder gerade gerückt werden. Allen ist klar, dass Bockenheim die Kathedrale des Pétanque-Sports in Frankfurt ist und Bornheim eben nur eine kleine Pilgerkapelle, auch wenn letztere ihre saisonalen Hoch-Zeiten haben mag.
Allez FPC!

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Ein Club, eine Sprache und drei Ziele

Ein Bericht von Michael Lewicki

Der 1. Frankfurter Pétanque Club startete mit großen Erfolgen bei den Individualformationen in die Saison 2010. Nach der hessischen Meisterschaft Tête und dem Sieg der Mittelhessen-Meisterschaft strebt der Club noch mindestens drei weitere Titel an. Am 08. Mai 2010 finden die ersten Ligawettkämpfe statt. Die Trainingsfrequenz auf der Franz-Rücker-Allee hat sich somit in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. Auch der Platz präsentiert sich rechtzeitig zum Frühling von seiner schönsten Seite.

Zu den sportlichen Herausforderungen des Clubs zählen der OnlineCup Hessen und die 1. und 2. Hessenliga. Außerdem nehmen die Bockenheimer zum ersten Mal am Rhein-Main Cup teil, ein Pokalsystem ähnlich dem OnlineCup Hessen. Die kommenden Wochen im Mai werden deutliche Tendenzen aufweisen, in welche Richtung sich die Saison entwickeln wird.

In den Erstrundenbegegnungen der Pokalwettbewerbe hat der 1. Frankfurter Pétanque Club Heimspiele zugelost bekommen. Im Rhein-Main Cup trifft man auf die Nachbarn von Sparta Bürgel und im OnlineCup Hessen auf Dieburg. Beide Partien sind lösbar, und die Mainmetropolisten gehen als deutlicher Favorit in die Begegnungen. Am 09. Mai 2010 finden die Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft Doublette statt. Auch hier möchte der Traditionsclub ein Wörtchen mitreden und wird einige interessante Paarungen nach Rüsselheim schicken. Das Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausscheidungsspiele wird mit über 90 Mannschaften prall gefüllt sein. Letztlich qualifizieren sich nur 11 Teams aus diesem Poule für die Deutsche Meisterschaft in Bornheim (Rheinland-Pfalz).

Primus inter pares