Frankfurt im Rhein-Main Cup Finale

Ein Bericht von Michael Lewicki

Sonntag, 19.09.2010 gegen 17:30h zog der Frankfurter Pétanque Club in das Finale um den Rhein-Main Cup ein. Im Eilzugtempo wurde die vorletzte Hürde, das Spiel gegen den Turnverein 1862 Langen, deutlich genommen. Trotz der personellen Verstärkung durch Nobert und Christina Bär blieb den Südhessen am Ende nur ein Sieg aus fünf Spielen.

Die Erfolgsmannschaft um Teamchef Michael Lewicki erspielte sich bereits in der Triplette-Runde eine komfortable 2:0 Führung, so dass nur ein Sieg der drei letzten Doubletten zum Gesamterfolg genügte. Recht schnell endeten die ersten beiden Partien, und der Einzug in das Pokalfinale war geschafft. Jürgen Hallmann/Hans Pratzer konnten mit ihrem Sieg noch etwas zur 1:4 Ergebniskorrektur beitragen.

Der Finalgegner wird zwischen Arheilgen und Dietzenbach ausgespielt, beide möglichen Gegner konnten schon im Laufe der Saison geschlagen werden.

Zu vollmundig gestartet?

Frankfurt scheitert im Viertelfinale des Online Cups

ein Bericht von Michael Lewicki
mit einer Anmerkung von Michaela Röhrs

Der Frankfurter Pétanque Club 1980 e.V. erreicht sein erstes Saisonziel nicht. Am Freitag unterlag er dem Bundesligisten aus Tromm knapp mit 3:4 Spielen. Die Begegnung fand definitiv auf Augenhöhe statt und erfüllte die Erwartungen mehr als deutlich. Nach drei langen Runden stand der Sieger kurz vor 21:00h fest. Dieses vorweggenommene Finale wurde erwartungsgemäß im allerletzten Spiel entschieden.

Die Dramaturgie des Spiels ist schnell erzählt. Die ersten Triplette Partien endeten unentschieden. In den folgenden drei Doubletten konnten die Gäste mit 3:2 in Führung gehen. Die abschließende dritte Runde teilte man sich wieder unentschieden, was zu einem knappen Sieg der Trommer führte. Knackpunkt der Begegnung war vielleicht die Doublette Niederlage von Lewicki/Sittman, welche als sicherer Punktegewinn eingeplant war. Nach einer 6:0 Führung gegen Schulz/Born brachte man den Gegner mit ungewöhnlich schlecht gelegten Kugeln wieder ins Spiel. Speziell der ehemalige Deutsche Meister Born hielt das Spiel mit tollen Legepunkten offen. Konsterniert und etwas handlungsunfähig mussten die beiden Bockenheimer Akteure später die Niederlage hinnehmen.

Absolut erwähnenswert ist die Leistung von Robert Haag, welcher nun seit über 2 Jahren in diesem Wettbewerb ungeschlagen blieb. Unter dem Strich geht die Begegnung mit diesem Ergebnis in Ordnung. Mit etwas mehr Eingespieltheit und Turnierhärte wäre ein Sieg möglich gewesen. Die Kritikpunkte wurden umgehend erkannt und diskutiert, somit wird man trotz dieser Niederlage einen positiven Effekt herausziehen.

Wir wünschen dem BC Tromm viel Erfolg auf dem weiteren Weg in der Bundesliga  sowie in den Pokalwettbewerben.

Hier die Partien (Gewinner fett gedruckt)

Schulz/Schulz/Hass
Haag/Lewicki/Sittmann

Bär/Born/D. Reichert
Zollfrank/Sieling/Henrici

V. Reichert/Hass
Haag/Sieling

Schulz/Born
Lewicki/Sittmann

Bär/D. Reichert
Zollfrank/Henrici

Schulz/Schulz/Hass
Haag/Lewicki/Henrici

Bär/Born/D. Reichert
Sieling/Schwöbel/Sittmann

„Schadenfreude ist die schönste Freude, denn sie kommt von Herzen“ (Anonymus)

Als der mehrmalige künftige Snookerweltmeister Ronnie O’Sullivan vor etlichen Jahren zum ersten Mal in einem wichtigen Spiel gegen den damals amtierenden Champion Stephen Hendry antrat, leistete er sich in seinem jugendlichem Leichtsinn eine etwas arg selbstsichere Ankündigung. Der aus der Nähe von London stammende O’Sullivan verkündete nämlich, er werde „Stephen Hendry in sein kleines schottisches Provinznest zurückschicken“. Hendry nahm’s zur Kenntnis und schlug O’Sullivan ohne viel Federlesens aus dem Rennen. So geschehen vor etlichen Jahren. Inzwischen hat O’Sullivan Hendry mehrfach überrundet, allerdings ohne ihn vor den Begegnungen durch verbale Provokationen zu Höchstleistungen zu motivieren. Fazit: Wenn man keine Fehler macht, kann man auch nicht aus ihnen lernen.

Primus inter pares