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A Day To Remember – Online Cup Sieger 2012

Am vergangenen Samstag gewann der 1. FPC zum dritten Mal nach 2008 und 2009 den Online Cup Hessen. Im Halbfinale setzten sich die Frankfurter schon  nach zwei von drei möglichen Runden souverän mit 18:6 gegen BC Kassel durch. Ähnlich überzeugend löste auch der Spitzenreiter der Landesliga, LBJ Wiesbaden, das Endspiel-Ticket.
Gegen 14 Uhr wurde das Endspiel mit der  Tête à tête-Runde eingeläutet. So ausgeglichen wie sich beide Mannschaften an diesem Tag präsentierten, ging das Duell auch aus – mit jeweils drei Siegen. Damit war klar,  dass über die Doublette-Partien hinaus auch noch die dritte Runde und damit zwei Tripletten gespielt werden mussten.  Und es galt zu rechnen:   Denn zum Gesamtsieg waren  (mindestens) 16 der 31 zu vergebenden Punkte nötig, und nach der ersten Runde stand es  6:6 (zwei Punkte pro Sieg). Für eine siegreiche Doublette gab es drei, für eine Triplette fünf Punkte. Wer also zwei der drei Doubletten gewann, der  führte mit 12:9 Punkten und brauchte aus den beiden abschließenden Triplette-Parteien nur noch einen Sieg, um auf uneinholbare 17 Punkte zu kommen.

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Es bahnte sich eine „Never Ending Story“ an, denn wieder hieß es nach zwei Partien unentschieden (1:1). So blicken alle Augen auf das letzte noch laufende Spiel zwischen Fahri Hass und Christian Birk gegen Dieter Schwöbel und Michael Lewicki. Die Wiesbadener hatten den besseren Start und dominierten die FPC’ler in der Frühphase. Ein taktischer Positionswechsel der Frankfurter brachte die Wende und es stand 2:1 nach den Doubletten. Mit diesem Ergebnis genügte nun dem 1. FPC  ein einziger Sieg in der Triplette-Runde.
P. Sittmann/Loft/Lewicki gegen Fritsch/Hass/Weise und Milautzcki/Zollfrank/F.Sittmann gegen Kurtz/Birk/Lückert. Beide Spiele begannen ausgeglichen. In der Herren-Partie nahm das Spiel nach einen Punktestand von 4:4 ordentlich Fahrt auf. Ein unglaublich toller Spielzug von Patric Fritsch, mit einem wunderbaren Carreau und einer hervorragend nachgelegten Kugel für 4 Punkte, brachte Frankfurt in Bedrängnis. 4:8 der Spielstand und der Schock saß tief.  In der nächsten Aufnahme schlägt Pascal sofort die erste Kugel von Patric, gefolgt von Peters Doppelloch verlegt Patric erneut. Möglicherweise etwas übereilt entscheidet sich Wiesbaden für einen Sauschuss. Ganz knappes Loch! Die letzte Kugel von Wiesbaden wird gelegt und macht den Punkt. Frankfurt mit fünf auf der Hand ist am Zug. Michael als Tireur geht in den Kreis – BOOM – surplace auf Fahri’s Kugel und zwei Punkte am Boden, gefolgt von vier weitern Kugeln. Sechs zurück als Antwort, eine Backpfeife für Wiesbaden in dieser Situation. Der Sauschuss war taktisch sicherlich vertretbar, aber in dieser Situation und in Anbetracht der soliden Führung, wohl eher unnötig oder einfach nur Großmannssucht. Die Partie drehte sich mit dieser großen Aufnahme und eine abermals  druckvolle Kugel von Pascal besieglte die Niederlage der Wiesbadener. Die noch offene Mixte-Partie wurde beim Stande von 7:5 für Frankfurt abgebrochen. Die Frankfurter lagen sich vor Freude in den Armen, und man konnte deutlich sehen, dass der Online Cup Hessen eine enorme Wertschätzung genießt.

Ein großes Lob gebührt dem Ausrichter SG Dietzenbach. Die Anlage ist toll, und der Verein hatte eine sehr angenehme Spielatmosphäre geschaffen.  Der hauseigene DJ Peter (MG) Emge traf stets den musikalischen Geschmack der Teilnehmer (insbesondere eines Frankfurter Tireurs). Ein großes Lob auch an Hugo Port, der als zuständiger Obmann tadellos agierte.

Ein kleiner Nachtrag an den hessischen Pétanque Verband. Das Emblem des erwürdigen Pokals, zeigt einen Bosselspieler der aus „offener Hand“ wirft, wahrscheinlich ein Überbleibsel des damaligen Sponsors. Gerne stiftet der Klub dem HPV ein richtiges Pétanque-Emblem für die kommenden Sieger.

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Auswärtssieg!

Am Montag, 25.06.2012 begrüßte uns die Djk Steinheim zum Zweitrundenspiel im Online Cup Hessen. Nach der Begrüßung durch Gerhard Hänle wurden die Paarung für die Tete-Runde bekanntgegeben, wo es zur Toppartie zwischen Abdelkader Amrane (Djk) und Friedrich Sittmann (FPC) kam. Friedrich konnte am Tag zuvor mit seinem Partner Jörg Born (Tromm) in Dreieichenhain einen weiteren Turniersieg für sich verbuchen. Mit dem entsprechenden Selbstvertrauen gewann Friedrich sein erstes Spiel mit 13:10. Alle weiteren Einzelbegegnungen wurden ebenfalls gewonnen, so dass in der anstehenden Doublette-Runde zwei Siege für einen frühzeitigen Gesamtsieg ausreichen würden. Marliese und Henri gewann souverän nach wenigen Aufnahmen Ihre Partie gegen Peggy und Karl-Heinz. Der erste Schritt war somit getan und der zweite folgte so gleich. Den entscheidenden Sieg konnten Lasse und Michael für den Frankfurter Pétanque Club verbuchen. Somit war eigentlich die letzte Doublette-Partie unbedeutend, doch Robert und Friedrich hatten keine Lust mit einer Niederlage nach Hause zu fahren und gewannen am Ende knapp mit 13:12.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Abdelkader Amrane – Friedrich Sittmann   10:13
Gerhard Hänle – Robert Haag   1:13
Peggy Ipsen – Marliese Milautzcki   5:13
Karl-Heinz Braun – Peter „Henri“ Henrici   8:13
Heiner Hojnacki – Michael Lewicki   1:13
Michael Degoutrie – Lasse Loft   8:13

Adelkader Amrane/Kai Fischer – Robert Haag/Friedrich Sittmann   12:13
Peggy Ipsen/Karl-Heinz Braun – Marliese Milautzcki/Peter „Henri“ Henrici   3:13
Alexander Gleitmann/Gerhard Hänle – Lasse Loft/Michael Lewicki   8:13